Voodoo-Puppen - Voodoo Pupper

Ein bekannter, dargestellter Brauch ist das Herstellen von Voodoo-Puppen. In guten Ritualen wird die Voodoo Puppe eigenst hergestellt und mit persönlichem Material gefüllt. Das Foto wird hierzu bei Ritualen teilweise auf den Kopf geklebt. Pupper ( auch Marionetten genannt ) werden einem bestimmten Menschen nachgebildet, dies kann sogar bis in die kleinsten Details geschehen und ein paar Wochen Zeit in Anspruch nehmen. 

Durch das Stechen in die Puppe oder durch das sie Durchbohren mit Nadeln sollen dem Betroffenen Schmerzen zugefügt werden. Vor allem aber werden Voodoo-Puppen zum Heilen von Kranken oder in Liebesritualen benutzt. Dieses Verfahren wurde ursprünglich von Priestern in Haiti verwendet.

Diese Puppen sind aus einer Not heraus entstanden, da die Sklaven bei den amerikanischen Sklavenhändlern keinen Voodoo praktizieren durften. Entsprechend waren aus Holz geschnitzte Abbildungen der Gottheiten oder Dämonen verboten. Folglich tarnte man Gottesabbilder als Puppen.

Ähnliche Praktiken existierten in Europa als Volksglauben in Form der Atzmänner.

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